Hilfeplanung

Bedarfsermittlung bei geistig behinderten Menschen mit Demenz

In stationären Einrichtungen der Behindertenhilfe in Niedersachsen erfolgt die Ermittlung des Hilfebedarfs geistig behinderter Menschen über das HMB-W – Verfahren (Hilfebedarf von Menschen mit Behinderung im Bereich Wohnen). Anhand des HMB-W – Verfahrens erfolgt die Finanzierung der Maßnahmepauschale nach § 76 Abs. 2 SGB 12.
Aufgrund von Veränderungen in der Betreuung durch die Demenzerkrankung vermuten wir, dass die Mitarbeiter/innen der Einrichtungen Schwierigkeiten haben, den Hilfebedarf geistig behinderter Menschen mit Demenz im HMB-W – Verfahren adäquat abzubilden. Um Herausforderungen mit dem HMB-W Verfahren bei geistig behinderten Menschen mit Demenz zu ermitteln, haben wir 12 Experteninterviews mit Gruppenmitarbeiter/innen, Einrichtungsleiter/innen und Wohnbereichsleiter/innen in 4 Behinderteneinrichtungen in Niedersachsen geführt.
Die Auswertung der Interviews erfolgt anhand der „Qualitativen Inhaltsanalyse“ nach Gläser und Laudel (2010).
Die Interviewergebnisse der Gruppenmitarbeiter/innen werden in der Dissertation von Herrn Dipl. Soz.päd./Soz.arb. Christian Wolff, M.A. dargestellt.
Die Ergebnisse der Interviews bzgl. der Einrichtungsleiter/innen und Wohnbereichsleiter/innen wurden in Fachzeitschriften veröffentlicht.

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