Aktuelles

05.09.2017 Ankündigung des DTIM – Demenztest für Menschen mit                                        Intelligenzminderung

DTIM_Werbezettel_2017


12.11.2016 Posterpreis für Studierende der Sozialen Arbeit

  Die Herbsttagung der Deutschen Gesellschaft für seelische Gesundheit bei Menschen mit geistiger Behinderung (dgsgb) in Kassel widmete sich diesmal dem Schwerpunktthema „Demenz bei geistiger Behinderung“. Erstmalig wurde ein Posterpreis für das thematisch interessanteste und didaktisch am besten aufbereitete Poster vergeben. Er ging an drei Studierende der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften am Campus Wolfenbüttel.

Jasmin Aust, Theresa Engelin und Jannik Pakusch haben ein Poster über ihr Modellprojekt „Kreatives Geschichtenerfinden“ als best-practise-Beispiel für die kulturelle Teilhabe von Menschen mit einer geistigen Behinderung und einer zusätzlichen Demenz erstellt. In Kooperation mit der Lebenshilfe Braunschweig und unter Anleitung ihrer Professorin Dr. Sandra Verena Müller probten sie, ob sich bewährte Ansätze der kulturellen Teilhabe sinnvoll in die Behindertenhilfe übertragen lassen.

„Nun wurde nicht nur das Kreative Geschichtenerfinden zum Erfolgsmodell in der Seniorentagesstätte der Lebenshilfe Braunschweig, sondern auch die Posterpräsentation der Studierenden auf der Fachtagung in Kassel“, freut sich Dr. Sandra Müller. Mit dem Preisgeld in Höhe von 100 Euro wollen die Studierenden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Seniorentagesstätte zu einem Ausflug einladen.

Große Interesse am Fachtag Geistige Behinderung und Demenz im Kreishaus Olpe

Auf großes Interesse stieß der Fachtag „Geistige Behinderung und Demenz“, der kürzlich im Kreishaus Olpe stattfand.

Als örtliche Ansprechpartnerin für Menschen mit Behinderungen im Olper Rathaus gab Frau Antekeuer-Maiworm den Anstoß zu dieser Fachtagung. Gemeinsam mit der Behindertenbeauftragten und der Pflegeberaterin des Kreises Olpe, sowie Mitarbeiterinnen des Demenz-Servicezentrums der Region Südwestfalen und Anbietern der Behinderten- und Altenhilfe gelang es, einen ersten Einstieg ins Thema geistige Behinderung und Demenz zu geben.

Ausgangsgrundlage der Fachtagung ist die traurige Tatsache, dass Menschen mit einer geistigen Behinderung bedingt durch die systematische Ermordung in der Zeit des Nationalsozialismus heute  in erster Generation erstmalig zunehmend von demenziellen Veränderungen betroffen sind.

Menschen mit Beeinträchtigungen werden zunehmend älter und leiden demzufolge unter verschiedenen Erkrankungen, die das Alter mit sich bringen kann. So stellen demenzielle Veränderungen bei Menschen mit einer geistigen Behinderung Fachkräfte der Behinderten- und Altenhilfe und auch die Angehörigen vor neue Herausforderungen.

Anliegen der Fachtagung, an der rund 100 Personen aus der Alten- und Behindertenhilfe und weiteren sozialen Bereichen teilgenommen haben,  war es, einen aktuellen Einblick in das Thema aus medizinischer, wissenschaftlicher und praktischer Sicht zu geben.

Diese Einblicke gewährten drei Referenten. Herr  Dr. Tilmann Fey – Chefarzt der Abteilung Gerontopsychiatrie der LWL Klinik in Münster-, ging in seinem Vortrag auf die medizinischen und diagnostischen Aspekte zur Demenz bei geistiger Behinderung ein. Frau Prof. Dr. Sandra Verena Müller von der Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften in Wolfenbüttel ging in ihrem Referat auf die Diagnostik und die Intervention bei einem Leben mit geistiger Behinderung und Demenz ein. Zum Abschluss gab Frau Ulrike Klepczynski – Diplom-Pädagogin der Fachrichtung Berufs- und Arbeitspsychologie der Lebenswert! Demenzberatung und -schulung noch einen Einblick in die praktische Arbeit.

Unter der Moderation von Walter Wolf fand im Anschluss an die Vorträge eine rege  Diskussion unter Beteiligung der Zuhörerinnen und Zuhörer statt.

Das Vorbereitungsteam  ist sich einig, dass nach diesem Einstieg ins Thema eine weitere Zusammenarbeit und ein guter Austausch aller Akteure in der Region wichtig sind. Hierzu soll es im kommenden Jahr weitere Angebote geben, damit Menschen mit geistiger Behinderung, die auch von demenziellen Veränderungen betroffen sind, ein gutes Leben in den Einrichtungen der Behinderten- und Altenhilfe führen können.

Tanja Antekeuer-Maiworm (Jugend- und Seniorenbeauftragte der Stadt Olpe)

olpeVon links: Walter Wolf, Ulrike Klepczynski, Tilmann Fey, Sandra Verena Müller und Landrat Frank Beckehof.


Ostfalia Hochschule erhält Sonderpreis beim Gute-Praxis Wettbewerb 2016 „Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten“

img-20161018-wa0000 Am 11.10.16 fand im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend unter Schirmherrschaft der Familienministerin Manuela Schwesig im Rahmen einer Fachtagung die Verleihung des Gute-Praxis-Preises „Herausforderung Demenz für Menschen mit Lernschwierigkeiten“ statt. Die Fachtagung stellte den Abschluss des gleichnamigen Projekts von Demenz Support Stuttgart und der Lebenshilfe Baden-Württemberg dar.

Die Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften Wolfenbüttel wurde für die Projekte „Weckworte – Alzpoetry zur Steigerung der Lebensqualität von Menschen mit einer geistigen Behinderung und Demenz“ und „Früherkennung von Demenz bei Menschen mit Lernschwierigkeiten“ mit dem Sonderpreis beim Gute-Praxis Wettbewerb als „vorbildlich“ ausgezeichnet.vorschlag3

Frau Prof. Dr. Sandra Verena Müller und Frau Dr. Bettina Kuske nahmen den Preis persönlich von Frau Barbara Wurster, Referatsleiterin Internationale Altenpolitik und Inklusion im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend entgegen. Frau Wurster hob hervor, dass in beiden Projekten wichtige gesellschaftliche Themen aufgegriffen wurden und lobte die Umsetzung des „lyrischen Angebots – die Weckworte“ für Menschen mit Lernschwierigkeiten und Demenz sowie die Entwicklung eines Instruments zur Früherkennung von Demenzerkrankungen bei Menschen mit Lernschwierigkeiten. Frau Müller, Professorin an der Fakultät Soziale Arbeit, betonte bei der Preisannahme, dass es Aufgabe der Hochschule sei, durch derartige Modellprojekte neue Anstöße für die Praxis zu liefern.

http://www.wolfenbuetteler-zeitung.de/wolfenbuettel/article208461293/Ostfalia-raeumt-Sonderpreis-bei-Wettbewerb-ab.html


„From Neurons to Neurorehabilitation”
International Neuropsychological Society Mid-Year Meeting 2016 in London

bigVom 06. bis 08. Juli 2016 fand das INS (International Neuropsychological Society) Mid-Year Meeting der Internationalen Gesellschaft für Neuropsychologie  in London statt. Über 700 Teilnehmer aus 43 Ländern weltweit nahmen in diesem Jahr daran teil.
Das Hauptthema der diesjährigen Konferenz war „From Neurons to Neurorehabilitation“ mit dem Ziel, einen Bogen von den Neurowissenschaften zur Neuropsychologie zu spannen und neue Entwicklungen in die neuropsychologische Rehabilitation zu integrieren. Sehr gelungen ist es dabei, die Verbindung bzw. den Gewinn neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse und Lösungsansätze der experimentellen Forschung für die praktische Neuro- und Klinische Neuropsychologie darzulegen.

londonProf. Sandra Verena Müller und Frau Dr. Kuske präsentierten ihre Forschungsergebnisse zum Thema Diagnostik. Dabei waren sie mit zwei Posterbeiträgen in der zweistündigen Postersession „Learning Disabilities/Academic Skills“ vertreten. Zudem nutzten sie die Möglichkeit, sich über neue Erkenntnisse der Neuropsychologie zu informieren. Bedeutende Forscher wie Prof. Giacomo Rizzolatti (Italy) der Erfinder der Spiegelneurone, Eleanor Maguire (UK), Cathy Price (UK), Angela Sirigu (France) bereicherten den Kongress. Interessant für unsere Arbeitsgruppe war unter anderem der Beitrag von Prof. Dawn Langdon, die über neue neuropsychologische Erhebungsmethoden für Menschen mit fortgeschrittenen neurogenerativen Erkrankungen berichtete.

Inspiriert mit neuen Ideen, interessanten Rückmeldungen sowie neuen internationalen Forschungskontakten war die Teilnahme für unsere Arbeitsgruppe sehr bereichernd.

Dr. Bettina Kuske


„Kreatives Geschichtenerfinden“ – Anwendung in Einrichtungen der Behindertenhilfe

Für die Erinnerung und gegen das Vergessen
07.06.2016
Neuerkerode: Bildung für alle verspricht das Neuerkeröder Aktionsjahr: Darum geht es auch bei dem Projekt Time-Slips – Geschichten erfinden.
Neuerkerode TimeSlips

„Kreatives Geschichtenerfinden“ – Seminar 07.04.2016

Die TimeSlips Methode – Kreatives Geschichtenerfinden
für Menschen mit Demenz

mit Prof. Dr. Karin Wilkening, Zentrum für Gerontologie (ZfG) der Universität Zürich
in der Ostfalia Hochschule am 07.04.2016 mit Teilnehmern aus der Ev. Stiftung Neuerkerode und Projektstudenten von Prof. Dr. Sandra Müller

Timeslipshomepage: www.timeslips.org

Workshop TimeSlips (15)


Buchneuerscheinung

Das Buch Lebensqualität im Alter-Perspektiven für Menschen mit geistiger Behinderung und psychischen Erkrankungen von den Herausgebern
Prof. Dr. Sandra Verena Müller und Dr. Claudia Gärtner kann ab sofort käuflich erworben werden.

http://www.springer.com/de/ueber-springer/media/pressemitteilungen/sozialwissenschaften/lebensqualitaet-im-alter-fuer-alle/6639590/?wt_mc=SocialMedia.Twitter.2.CON620.PM_2016_02_17

Lebensqualität im Alter